Johann Wadephul ist der deutsche Außenminister und steht seit dem 6. Mai 2025 dem Auswärtigen Amt vor. Er ist seit dem 6. Mai 2025 Außenminister im Kabinett Merz, geboren 1963 in Husum, promovierter Jurist und erster Unions-Außenminister seit 1966. Aktuell sorgt er für Schlagzeilen, weil er auf einer zweitägigen Reise nach Montenegro, Italien, in den Vatikan und nach Slowenien unterwegs ist. Im Mittelpunkt dieser Reise stehen die EU-Erweiterung auf den westlichen Balkan und die Wettbewerbsfähigkeit der EU.
In Rom traf Wadephul getrennt mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und Erzbischof Paul Richard Gallagher zusammen. Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und Erzbischof Paul Gallagher sind hochrangige Vertreter der katholischen Kirche und des Vatikans. Die Gespräche im Vatikan drehten sich um globale Krisen, besonders um die humanitären Folgen des Ukraine-Kriegs. Bei seinem Besuch bei der Hilfsorganisation Sant'Egidio sprach er zudem mit Flüchtlingen.
Nach den Gesprächen im Vatikan forderte Wadephul mehr internationalen Druck auf Russland, um die Blockade der ukrainischen Getreideexporte über das Schwarze Meer zu beenden. Europa müsse lauter werden, und auch die Staaten des Globalen Südens sollten klarer ihre Interessen formulieren. Dann, so Wadephul, gebe es eine ernsthafte Chance, noch zu einer Lösung zu kommen. Zudem warnte er: Die Zeit drängt, der Hunger naht bedauerlicherweise, und das Getreide drohe zu verderben. Nach Ansicht Wadephuls ist das Thema außerordentlich akut.
Erzbischof Gallagher habe zugesichert, die Initiative zur Beendigung der Getreideblockade zu unterstützen und das Thema auch gegenüber Russland anzusprechen. Bereits Ende August hatte Gallagher in Moskau von Lawrow echte Verhandlungen gefordert. Bislang sind jedoch alle Vermittlungsversuche des Vatikans gescheitert. In dieser Woche forderte Papst Leo XIV. erneut internationale Anstrengungen für Gespräche über ein Kriegsende, während der Vatikan den Angriffskrieg verurteilt, aber den Dialog mit Russland aufrechterhält.
Bereits am Samstag zuvor hatte Wadephul am Rande der UN-Vollversammlung in New York rund 20 Minuten mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow gesprochen. Dieses Gespräch brachte keine greifbaren Ergebnisse. Wadephul schließt weitere Gespräche mit Russland nicht aus, betont jedoch, dass auf der russischen Seite ein konstruktiver Ansatz zu erkennen sein müsste. Er habe kein Interesse daran, weiter zu diskutieren, wenn man sich auf diesem Niveau bewege.
Russland hatte am 30. September seinen ersten Großangriff auf die ukrainische Energieversorgung seit dem vergangenen Herbst fortgesetzt. Gleichzeitig drohte Russland dem Westen erneut mit einem Atomkrieg. Diese Entwicklungen verdeutlichen die Dringlichkeit der aktuellen diplomatischen Bemühungen.
Zur Einordnung der aktuellen Situation lohnt ein Blick auf die Umfragewerte in Deutschland. Im DeutschlandTrend vom 1. Oktober liegen die Zufriedenheit mit der Bundesregierung und mit Kanzler Merz bei jeweils 10 Prozent, was historische Tiefstwerte darstellt. In der Sonntagsfrage kommt die AfD auf 27 Prozent, während die CDU/CSU auf 20 Prozent kommt, was der niedrigste Wert seit September 2021 ist.
Johann Wadephul wurde 1963 in Husum geboren und ist promovierter Jurist. Er ist seit dem 6. Mai 2025 Außenminister im Kabinett Merz. Bemerkenswert ist, dass er der erste Unions-Außenminister seit 1966 ist. Zuvor war er als CDU-Politiker und Jurist tätig.
Wadephuls zweitägige Reise führte ihn nach Montenegro, Italien, in den Vatikan und nach Slowenien. Nach dem Vatikan reiste er nach Ljubljana zu Außenminister Tone Kajzer und Premier Janez Janša. Am 3. Oktober nimmt er an den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit teil. Diese Stationen verbinden die Themen EU-Erweiterung, Ukraine-Krieg und europäische Zusammenarbeit.
Der Vatikan verurteilt den russischen Angriffskrieg, hält jedoch den Dialog mit Russland aufrecht. Diese Haltung ermöglicht es dem Heiligen Stuhl, als Vermittler aufzutreten. Erzbischof Gallagher hatte bereits Ende August in Moskau von Lawrow echte Verhandlungen gefordert. Bislang sind alle Vermittlungsversuche des Vatikans gescheitert.
Im Mittelpunkt der Gespräche im Vatikan standen die humanitären Folgen des Ukraine-Kriegs. Wadephul besuchte die Hilfsorganisation Sant'Egidio und sprach mit Flüchtlingen. Die Getreideblockade über das Schwarze Meer verschärft die Lage zusätzlich. Wadephul warnt, dass das Getreide zu verderben droht und der Hunger naht.
Wadephul betont, dass auch die Staaten des Globalen Südens klarer ihre Interessen formulieren müssten. Europa müsse lauter werden, um den Druck auf Russland zu erhöhen. Nur so gebe es eine ernsthafte Chance, noch zu einer Lösung zu kommen. Das Thema sei außerordentlich akut.
Russland blockiert die ukrainischen Getreideexporte über das Schwarze Meer. Wadephul fordert mehr internationalen Druck auf Moskau, um diese Blockade zu beenden. Erzbischof Gallagher sicherte zu, die Initiative zu unterstützen und das Thema gegenüber Russland anzusprechen. Das Getreide drohe zu verderben, was die Dringlichkeit unterstreicht.
Papst Leo XIV. forderte in dieser Woche erneut internationale Anstrengungen für Gespräche über ein Kriegsende. Der Vatikan verurteilt den Angriffskrieg, hält aber den Dialog mit Russland aufrecht. Diese Haltung ermöglicht es dem Heiligen Stuhl, als Vermittler zu agieren. Bislang sind alle Vermittlungsversuche gescheitert.
Am Rande der UN-Vollversammlung in New York sprach Wadephul rund 20 Minuten mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow. Das Gespräch brachte keine greifbaren Ergebnisse. Wadephul schließt weitere Gespräche nicht aus, betont jedoch, dass auf der russischen Seite ein konstruktiver Ansatz zu erkennen sein müsste. Er habe kein Interesse daran, weiter zu diskutieren, wenn man sich auf diesem Niveau bewege.
Im DeutschlandTrend vom 1. Oktober liegen die Zufriedenheit mit der Bundesregierung und mit Kanzler Merz bei jeweils 10 Prozent. Dies sind historische Tiefstwerte. In der Sonntagsfrage kommt die AfD auf 27 Prozent, während die CDU/CSU auf 20 Prozent kommt. Dies ist der niedrigste Wert für die Union seit September 2021.
Ein zentrales Thema von Wadephuls Reise ist die EU-Erweiterung auf den westlichen Balkan. Montenegro und Slowenien sind Stationen dieser Reise. Die Wettbewerbsfähigkeit der EU steht ebenfalls im Fokus. Diese Themen sind eng mit der Stabilität der Region verbunden.
Wadephul betont, dass er kein Interesse an weiteren Gesprächen mit Russland hat, wenn diese auf dem aktuellen Niveau bleiben. Er fordert einen konstruktiven Ansatz von russischer Seite. Nur dann seien weitere Diskussionen sinnvoll. Diese Haltung zeigt seine Skepsis gegenüber den bisherigen Gesprächen.
Wadephul warnt, dass die Zeit drängt und der Hunger naht. Das Getreide drohe zu verderben, was die Dringlichkeit unterstreicht. Das Thema sei außerordentlich akut. Europa müsse lauter werden, um den Druck auf Russland zu erhöhen.
Johann Wadephul ist derzeit im Trend, weil er auf einer wichtigen Auslandsreise diplomatische Gespräche führt. Im Vatikan traf er mit Kardinal Parolin und Erzbischof Gallagher zusammen. Nach den Gesprächen forderte er mehr Druck auf Russland, um die Getreideblockade zu beenden. Zudem warnte er vor den humanitären Folgen und betonte die Dringlichkeit einer Lösung.